Computerspiele und Politik

 Die unberücksichtigte Dimension von Computerspielen

 

 

NEU: Der Tagungsband zum Workshop ist erhältlich!

Hier geht es zu den Seiten des Workshops!

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Texte

Gesellschaft und Geschichte in Computerspielen, in: Einsichten und Perspektiven, 1/2008.

Affirmation des Bestehenden - Konstruktion von Politik und Gesellschaft in Computerspielen
 

Das Handbuch „Wir wir spielen, was wir werden. Computerspiele in unserer Gesellschaft“ ist vor kurzer Zeit erschienen.




Zwei Rezensionen sind schon Online zu lesen:

“Wir sind, was wir spielen” – Rezension in der Zeit- Online
Kurz und kritisch – Beitrag bei Deutschland Radio Kultur

Weitere Informationen (Inhaltsverzeichnis etc.)gibt es bei Amazon.de. ____________________________________________________________________________



Abstract zum Vortrag "Ideologie, Politik und normative Ordnungen in Computerspielen – Fragen zum Umgang mit der Ideologie des Bestehenden und ihrer autonomen Reproduktion"

auf dem Internationalen Symposium "Emotional Gaming", 26. - 28. Juni in Augsburg und München

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NEU: Handbuch "Computerspiele, Politik und Gesellschaft" in Vorbereitung

hrsg. von Tobias Bevc und Holger Zapf , Universitätsverlag Konstanz (UVK), für Frühjahr 2009.

Das Handbuch nimmt Gestalt an! Es wird nun "Wie wir spielen, was wir werden. Computerspiele in unserer Gesellschaft" heißen. Einen Einblick in die Themen und Ziele des Handbuchs finden Sie schon einmal hier:

Das geplante Handbuch soll den neuesten Stand der interdisziplinären Forschung auf dem Gebiet der sozialwissenschaftlichen Computer- und Videospielforschung auf deutscher Sprache übersichtlich und leicht verständlich zugänglich machen. Damit richtet es sich nicht nur an Wissenschaftler und Studenten, sondern auch an ein breites nichtakademisches Publikum, wie Lehrer und andere politische Bildner sowie Journalisten. In dem Band sollen zunächst die wichtigsten Methoden und Ansätze der Forschung dargestellt werden. Im zweiten Hauptteil wird sich der Band mit den aktuellen Überlegungen zu – politisch und gesellschaftlich relevanten – Wirkungen sowie zur Attraktivität von Computerspielen befassen. Im dritten Teil schließlich sollen thematisch zentrale Aspekte der – im weitesten Sinne – "politischen Kultur" der Computerspiele aufgegriffen werden: Dabei steht im Mittelpunkt, wie Computerspiele Kommunikation, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft modellieren und wie sie als Medien kulturschaffend wirken.

Die Beiträge werden allgemeinverständlich geschrieben sein. Weiterhin soll die Darstellung von Theorien, Methoden und Ergebnissen einen perspektivreichen Einblick in dieses überaus kontrovers diskutierte Thema vermitteln.
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Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Das Spiel: Muster und Metapher der Mediengesellschaft"

"Politik in Computerspielen. Zur ideologischen Aufladung von Narration und Programmcode"
Dr. Tobias Bevc am 07.11.2007

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Vortrag im Oktober auf der European Conference on Games Based Learning
Glynhill Hotel, Paisley, Scotland, UK
25-26 October 2007

Abstract: Political Education via Video Games? (Der Abstract ist für den Artikel, der Vortrag ist selbstverständlich etwas abgespeckt...)

und hier der komplette Aufsatz!

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Computerspiele und Politik

Die unberücksichtigte Dimension von Computerspielen

Leider rücken Computerspiele fast nur dann in das öffentliche Bewusstsein und auf die Tagesordnung der Politik und Öffentlichkeit, nachdem tragische Ereignisse wie der aktuelle in Emsdetten oder der Erfurter Amoklauf stattgefunden haben.
Es verbringen aber große Teile der in der Mediengesellschaft Heranwachsenden und jungen Erwachsenen genauso viel bzw. sogar mehr Zeit mit Computerspielen als vor dem Fernsehgerät. Insofern stellt sich die Frage, in welcher Form die Konstruktionen des Politischen in Computerspielen die politischen Vorstellungen der heute Heranwachsenden prägen können. Wie wird Politik und Gesellschaft in modernen Computerspielen dargestellt? Beeinflussen sie unser Werteverständnis, unsere Vorstellung von Demokratie, Pluralität und Gewaltfreiheit?
 

 

Dr. Tobias Bevc ist Mitarbeiter des Instituts für Politikwissenschaft an der Uni Frankfurt und  beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Thema der Konstruktion von Politik und Gesellschaft in Filmen und Computerspielen.